SIMON HAHNZOG

simon_hahnzog

Dr. Simon Hahnzog

Psychologe
Systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapeut (DGSF)
Systemischer Coach & Supervisor (DGSF)

 Ich bin von ganzem Herzen Psychologe. Das heißt, mich fasziniert alles, was unser Verhalten so schön menschlich macht. Also nicht nur die Stärken und Ressourcen, sondern gerade die Schwächen und Macken, trotz oder gerade wegen denen wir die täglichen Herausforderungen meistern.

Mit dieser Begeisterung gestalte ich all meine Beratungen und Seminare und begegne den Teilnehmern dabei auf Augenhöhe. Schließlich lerne ich auch jeden Tag etwas dazu.

Simon-Hahnzog_2014

  • Sohn seit 1975
    Meinen Eltern, Ute und Klaus Hahnzog – Ärztin und Jurist/Politiker, verdanke ich mein Leben und noch so viele Abenteuer mehr!
  • Bruder dito
    Ein paar Stunden später dürfte ich dann auch meine große Schwester kennengelernt haben. Bis zum heutigen Tag sind wir unheimlich vertraut miteinander, obwohl wir angeblich so unterschiedlich sind – vielleicht ja gerade deshalb.
  • Münchner dito
    Glücklicherweise war München die Traumstadt meiner Eltern, derentwegen beide hierher kamen. Meine ist es auch.
  • Schüler 1982 – 1995
    Ich war immer gerne in der Schule – und bis auf die Sache mit Latein im Gymnasium hat es irgendwie immer ganz gut geklappt. Ich hatte aber auch ziemliches Glück mit meinen Lehrern – nicht umsonst bin ich ja dann selber einer geworden.
  • Arbeiter 1989 und noch ganz oft
    Meinen ersten Ferienjob hatte ich mit 14 Jahren in einer Metallstanzerei. Dabei habe ich den Wert eines gut sortierten Verbandskastens genauso schätzen gelernt, wie präzise Anweisungen aus Meisterhand. Seither habe ich eine bunte Vielfalt an Arbeiten sammeln können, und egal ob etwa bei der Post, am Fließband einer Großbäckerei oder als Tabaluga-Maskottchen auf einer Uhrenmesse, als LKW-Fahrer, Zeitungsverkäufer oder Messebauer – alle haben mich auf ihre Weise bereichert.
  • Chaos-Leiter 1993 – 2002
    Die wichtigsten Führungserfahrungen meines Lebens – und noch einige mehr – konnte ich in der Jugendarbeit der Emmauskirche sammeln, in der ich mit meinem besten Freund nicht nur die legendäre Chaos-Group ins Leben gerufen, sondern auch über viele Jahre das LUMAUS-Zeltlager mitgestaltet habe, in dem hoffentlich auch meine Kinder bald am Lagerfeuer sitzen werden.
  • Altenpfleger 1995 – 1996
    Ich bin sehr froh darüber, dass es zu meiner Zeit noch den Zivildienst gab. Dadurch konnte ich nach dem Abitur erstmal die Fühler ausstrecken, bevor weitere Weichen gestellt wurden. Vor allem aber habe ich in der mobilen Altenpflege ganz viel über Menschen im Allgemeinen und alte Menschen im Besonderen, über den Tod und das Leben und ganz viel über das Glück gelernt.
  • Student 1997 – 2003
    Das mit dem Fühlerausstrecken habe ich nach dem Zivildienst nicht sein lassen – und mache es bis heute. Dass ich studieren wollte, war mir schon länger klar, und so schieb ich mich an der Münchner LMU zunächst für Soziologie ein, bevor ich drei Semester später die Erleuchtung hatte, dass eigentlich Lehrer mein Traumberuf ist. Also wechselte ich zum Lehramt in Mathematik und kombinierte das mit einem Psychologiestudium mit Schwerpunkt Schulpsychologie. Dass mich dieser Schritt zur Psychologie gebracht hat, war eher ein Zufall – nun ist sie Beruf und Berufung.
  • Einer vom Fernsehen 1997 – 2007
    Angefangen hat das ganz klassisch als Produktionsfahrer für die Sendung „Herzblatt“. Ein paar Jahre später durfte ich dann eine Castingabteilung für Süddeutschland und Österreich mit aufbauen und später auch leiten, in der wir von „Was bin ich?“ oder „Sag die Wahrheit“, über „Die Quiz-Show“ oder „Familienduell“ bis hin zu „Deutschland sucht den Superstar“ zahlreiche Unterhaltungssendungen mit Teilnehmern versahen. In diesen vielen Jahren habe ich ca. 3.500 Interviews geführt – bis heute eine umfangreiche Sammlung aus Lebenswegen, die alle meine weiteren beruflichen Stationen bereichern.
  • Lehrer 2003 – 2005
    Ein wirklich schöner Beruf. Zugleich war das Referendariat die – beruflich gesehen – schlimmste Zeit meines Lebens. Letztendlich haben aber weniger das Lehrersein an sich, sondern mehr die Rahmenbedingungen der bayerischen Regelschule und vor allem meine stetig gewachsene Begeisterung für die Arbeit als Psychologe dazu geführt, dass ich diesem Weg nicht weiter gefolgt bin.
  • Psychologe seit 2003
    Eben – Beruf und Berufung. Was für ein Glück.
  • Coach seit 2005
    Schon im Referendariat hatte ich mit meiner ersten systemischen Weiterbildung bei der GST in München begonnen. Dieser glücklich, chaotische Zufall hat meine Haltung und Persönlichkeit genauso geprägt, wie er zahlreiche Türen geöffnet hat – die ich noch lange nicht alle durchschritten habe.Direkt im Anschluss an die zweijährige Weiterbildung und meine Zeit an der Schule habe ich mich als Coach selbständig gemacht – und ein paar Jahre später auch Geld damit verdient.
  • Systemiker ganz sicher seit 2004, wahrscheinlich schon länger
    Das systemische, systemtheoretische und kybernetische Denken und Handeln prägt und begleitet mein Handeln spätestens seit meinen beruflichen Umgang damit. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich das auch schon vorher getan habe – nur hatte ich noch keine Worte, keine Sprache dafür. Jetzt spreche ich diese so flüssig wie meine Muttersprache.
  • Bildungsmanager 2007 – 2008
    Irgendwann war es dann gut mit dem Fernsehen. Ich wollte mich ausschließlich der Psychologie widmen, und habe die Gelegenheit ergriffen, als ich die Fachbereichsleitung Psychologie an einer Münchner Heilpraktikerschule übernehmen konnte. Der Plan mit der Psychologie ging auf – allerdings musste ich feststellen, dass ich doch eher der Praktiker bin, als der Verwalter.
  • Therapeut seit 2008
    Und so zog ich schon nach einem Jahr weiter in die hundertprozentige Selbstständigkeit. Ich hatte nämlich nach meiner Coaching- gleich noch eine dreijährige Therapeuten-Weiterbildung angehängt. Inzwischen zum Vollblutsystemiker gereift, hatte ich auch so viele Klienten und Kunden für Coaching, Beratung und Psychotherapie gewonnen, dass ich davon leben konnte.
  • Ehemann seit 2010
    Fast schon kitschig, so schön war unsere Hochzeit auf dem Schliersee – auch wenn es beim Ja-Wort wie aus Eimern gegossen hat. Soll ja Glück bringen – uns hat es das.
  • Doktor seit 2011
    Nach dem Studium habe ich mir Zeit gelassen, bis ich 2008 meinen Plan, zu promovieren, in die Tat umsetzte, und meine Doktorarbeit bei Prof. Tippelt an der Münchner LMU begann. Ich untersuchte die Persönlichkeitsentwicklung beim Übergang vom Studium in den Beruf, und habe dabei nicht nur meine Begeisterung für die qualitative Sozialforschung entdeckt, sondern auch meine Leidenschaft fürs Schreiben.
  • Autor seit 2011
    Um zu überprüfen, ob das mit dem Schreiben eine Eintagsfliege war, oder ob ich hier vielleicht doch meine Kunstform gefunden hatte, begann ich gleich nach der Abgabe meiner Dissertation mit dem nächsten Buch. Und siehe da: Ja, es klappte noch immer – und tut es bis heute. Schreiben erfüllt mich – wenn es dann auch noch jemand lesen möchte, umso schöner. Aber nicht umsonst heißt die Widmung in diesem Buch: „Für mich.“
  • Professor 2008 (bzw. 2012) – 2018
    Ich war ja nicht ohne Grund Lehrer geworden – und vermisste diese Arbeit. Daher war es ein großes Glück für mich, dass ich 2008 gefragt wurde, an der Hochschule Fresenius in München eine Vorlesung in Allgemeiner Psychologie zu halten. Daraus entwickelten sich dann über die Jahre dreizehn verschiedene Lehrveranstaltungen mit hunderten Vorlesungen, unter anderem zur Sozialpsychologie, Organisationsberatung oder zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. 2012 folgte die Berufung zum Professor – und jedes Mal lernte ich wieder etwas dazu, wenn ich Studenten Psychologie und Beratung näher gebracht habe. Nach zehn Jahren wurde es dann im Sommer 2018 Zeit, meine akademische Reise fortzusetzen.
  • Unternehmer seit 2012
    Nach Jahren der Selbständigkeit wollte ich herausfinden, ob ich das was ich mache, auch delegieren und damit vergrößern kann. Also habe ich eine Werkstudentin dazu geholt – und dann eine zweite, und dann Mitarbeiter festangestellt, wieder entlassen, freie Mitarbeiter dazugeholt und so weiter – die hahnzog – organisationsberatung durchläuft eine beständige Entwicklung.Ich berate also nicht nur andere Unternehmen, wie sie ihr Unternehmen gesund gestalten können, sondern muss mich dieser Herausforderung auch im eigenen Haus stellen.
  • Papa seit 2012
    Es gibt so vieles, was mir meine Kinder offenbaren. Beruflich gesehen ist für mich einer der entscheidensten Aspekte, dass meine Tochter und zweieinhalb Jahre später auch mein Sohn mir und meinen Werten zu einer absoluten Rangreihenfolge verholfen haben. Durch sie steht meine Familie, meine Frau und meine Kinder, über allem anderen. Das gibt mir Halt und Sicherheit und lässt mich letztlich frei sein.
  • Akademischer Direktor seit 2018
    Nach zehn Jahren an der Hochschule Fresenius setze ich seit Sommer 2018 meine akademische Reise an der Augsburg Business School – Steinbeis Institute fpr Effective Management fort. Ich leite dort das Kernkompetenzzentrum Gesunde Arbeit und bringe meine unterschiedlichsten Arbeitsschwerpunkte der vergangenen Jahre, von Lehre und Training über Beratung Forschung zu einer Einheit zusammen. DIe Kombination aus Universität und Unternehmensberatung an der ABS ist dabei nicht nur für die Kunden etwas einmaliges und bereicherndes, sondern auch für mich und meine Arbeit.

… ich bin schon gespannt, was noch alles kommt.

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